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Jan 31 2012

Eurokrise – Finanzkrise – Bankenkrise – Staatsschuldenkrise – Dauerkrise

Eurokrise Liebermann

Cartoon: Erik Liebermann

„Die Menschen sind, im Großen und Ganzen, religiös traumlos geworden, wunschlos unglücklich, zynische Pragmatiker. Sie sehnen sich nach nichts mehr, außer einem Flachbildschirm, dem neuesten Handy und einem größeren Auto.“

Aus: Die Entzauberung des Weihnachtsmannes
von Götz Eisenberg, Gefängnispsychologe und Sozialwissenschaftler

 

„Obwohl uns die Bundesregierung jede Woche aufs Neue zu vermitteln versucht, dass sie alles im Griff habe, wird die Krise schlimmer und schlimmer. Das wundert nicht, denn der Kurs der Bundesregierung ist grundlegend falsch und droht Europa zu zerstören. Die Krise lässt sich nicht bewältigen, indem man Reiche und Vermögende weiter mästet, an Sozialleistungen spart und den Steuerzahler zur Melkkuh macht.“

Sahra Wagenknecht (aus Editorial in »clara« Nr. 22/2011)

 

„Bei der Spar- und Kontrollpolitik geht es um nichts weniger als um die Liquidierung demokratischer Substanz in den Euro-Ländern. Sie sollen einem Regime unterworfen werden, das des »Vertrauens der Finanzmärkte« würdig ist, nicht des »Vertrauens der Völker«.

Als der damalige griechische Ministerpräsident die Idee ins Spiel brachte, eine Volksbefragung über das »Rettungsprogramm« durchzuführen, war der Horror unter den Euro-Gewaltigen ebenso riesig wie entlarvend. Das Volk befragen? Welch ein gefährlicher Wahnsinn, nicht Volkes Stimme, sondern der Sachverstand der Finanzstrategen ist gefragt. Die »Regierungen der Fachleute« in Rom und Athen wie auch die Europäische Zentralbank werden geleitet von ehemaligen Managern von Goldman Sachs, der größten Investmentbank der Welt, und der Federal Reserve, der US-Notenbank. Die Macht der Finanzmärkte war nie größer als jetzt, da nur eine Politik gegen die Finanzmärkte aus der von diesen verschuldeten Krise hinausführen könnte.“

Conrad Schuhler, isw, München

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