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Feb 29 2016

KlimaUhr für Paris und das Jahr 2016 – TIME 2° ACT!

Klimaschutz-Maßnahmen müssen nun konsequent umgesetzt werden – es ist Zeit zu handeln!

Weilheim – Im Zuge der Klimakonferenz in Paris hat greensFAIR® eine KlimaUhr entwickelt, die verdeutlicht, wie viel Zeit der Menschheit noch bleibt, um die Temperaturerhöhung auf maximal 2°C zu begrenzen. Die verbleibende Zeit, aktuell noch 20 Jahre, 7 Monate, 27 Tage, 16 Stunden, 34 Minuten und 20 Sekunden, 19 Sekunden, 18 Sekunden, 17…, rennt uns davon. Es ist Zeit zu handeln – TIME 2° ACT! Die Verhandlungen in Paris haben eine Wende in der globalen Klimapolitik einleitet. Nun ist entscheidend, dass Klimaschutz-Maßnahmen im Jahr 2016 konsequent umgesetzt werden. Die greensFAIR® KlimaUhr informiert die Öffentlichkeit und zeigt die Dringlichkeit des Handelns auf: www.klimauhr.info

Laut dem Bericht des Weltklimarats (IPCC) von 2014 hat die Menschheit eine Emissionsobergrenze, um eine 2°C Temperaturerhöhung nicht zu überschreiten. Wenn diese Menge an CO2 ausgestoßen ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Temperaturerhöhung der Erde höher als 2°C ausfallen. Ab diesem Punkt gehen die Wissenschaftler von folgeschweren, unkalkulierbaren Klimaänderungen aus, wie heftige Wirbelstürme und langanhaltende Dürren.

Auch sogenannte Kipp-Elemente wie das Abschmelzen des Grönländischen Eisschilds wären dann unumkehrbar. Die Emissionsobergrenze lag beim Start der UN-Klimakonferenz in Paris bei 718.477.397.260.274 kg CO2; dies entspricht 718 Gt CO2. Mittlerweile ist die verfügbare Emissionsmenge bereits auf 715.178.652.257.291 kg CO2 gesunken. Pro Jahr stoßen alle Länder der Welt zusammen zirka 34 Gt CO2 aus. Auf den Einzelnen gerechnet bedeutet das Pro-Kopf-Emissionen von derzeit 4,7 Tonnen CO2 pro Jahr. Um das Limit von 2°C zu halten, dürfte jeder Weltbürger jedoch nur 1,2 Tonnen CO2 emittieren. Gerade wir Deutschen weichen von diesem CO2-Budget stark ab. Mit mehr als 11 Tonnen CO2 pro Jahr haben wir einen der höchsten pro Kopf-Werte weltweit. Während ein Afrikaner weniger als 1 Tonne CO2 pro Jahr produziert.

„Zusammen mit den anderen Industriestaaten müssen wir schnellstmöglich unsere Emissionen reduzieren, denn die Zeit läuft uns davon“, so Stefan Emeis, Initiator der KlimaUhr und Meteorologe am KIT. Doch das ist meist gar nicht so einfach. Weniger Autofahren, Langstreckenflüge vermeiden, weniger Fleisch essen und Stromsparen – viele Deutsche wissen bereits, wie es gehen sollte. Und doch gelingt es den Wenigsten, ihren CO2-Fußabdruck auf 1,2 Tonnen CO2 pro Jahr zu reduzieren. Eine Möglichkeit ist die Kompensation solcher unvermeidbaren Emissionen.

anna_schirpke

Mit dem greensFAIR® Emissionsrechner (www.emissionsrechner.de) können Klimaschützer ihre persönliche CO2-Bilanz berechnen und unvermeidbare Emissionen ausgleichen. Das geht für Stromverbrauch, Heizen, Autofahren und Flüge. Die Kompensationsbeiträge fließen in die Klimaschutzprojekte wie die regionale Moorrenaturierung. Das erste Projektgebiet befindet sich in der Nähe des Staffelsees bei Murnau. So kann sich jeder klimafreundlich stellen und einen Beitrag zum Klimaschutz in 2016 leisten.

Anna Schirpke
Geschäftsführerin
Greensurance Stiftung
Für Mensch und Umwelt
gemeinnützige Gesellschaft mbH
Telefon: 49 (0) 881 9245 333 77
schirpke@greensurance-stiftung.de

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