Als „Nicht-Nachricht der Woche“ bezeichnet Jens Berger auf den NachDenkSeiten den Offenen Brief von Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz. Sein Grund für diese Bezeichnung ist die Tatsache, dass die „großen deutschsprachigen Medien“ den Text weder veröffentlicht noch darüber berichtet haben.
Wie so oft sind hier die NachDenkSeiten eine gute Quelle für alle, die sich vielseitig informieren wollen.
Sowohl das Vorwort von Jens Berger wie auch der Offene Brief von Jeffrey Sachs sind absolut lesenswert.
Renate Müller, Schongau




1 Kommentar
Vielen Dank für den Hinweis, Frau Müller.
Es ist ermutigend zu lesen, dass Sie das vor fast 45 Jahren mit Ihrem Mann begonnene Gemeinwohl-Projekt OHA fortsetzen. Er wird das sicher wohlwollend „von oben“ betrachten, denke ich.
Nach wochenlanger Presse-Abstinenz empfinde ich es wieder erfreulich, dass es Menschen gibt, die sich unermüdlich für die Aufklärung zum Wohl der Mitmenschen engagieren.
Leider vermisse ich im OHA Leserkommentare zu solchen überlebenswichtigen Themen. So erfahre ich nicht, ob diese überhaupt gelesen werden bzw. interessieren. Dass sich die Pfaffenwinkler scheuen, sich mit ihrem „Klarnamen“ zu „outen“, kann ich sogar verstehen. Besonders jetzt, wo eine „falsche Meinung“ EU-Sanktionen nach sich ziehen kann.
Anregungen:
– Wäre z.B. ein Klickzähler auf den Artikel-Seiten möglich?
– Könnten evtl. zu wichtigen Themen Kommentarsammlungen anonymisiert veröffentlicht werden?
mfg. Siegfried Klar
P.S.: Zu Jeffrey Sachs und den ignoranten „Mainstream“-Medien gäbe es Einiges beizutragen. Nach Sachs‘ offenem Brief an Friedrich Merz wurde in der Berliner Zeitung eine anonymisierte „Widerrede“ veröffentlicht, die ebenfalls eine Widerrede verdient:
http://www.berliner-zeitung.de/article/widerrede-zu-jeffrey-sachs-einseitige-anklageschrift-gegen-deutschland-10074577
Die Anonymisierung wird in der BLZ wie folgt begründet:
„Der Autor arbeitet für die Regierung eines europäischen Landes und in Projekten mit ukrainischen Flüchtlingen. Aus Gründen der persönlichen Sicherheit möchte er nicht mit seinem richtigen Namen öffentlich auftreten. Der Autor ist unserer Redaktion bekannt.“
Da frage ich mich: Was hat er zu befürchten, wenn er eh‘ die Mainstream-EU-NATO-Narrative bedient?