Aus meinem Tagebuch 03/2019

Jetzt schreibe ich mal auf, was mich seit Beginn meiner Arbeit für den OHA – seit Jahrzehnten! – ziemlich heftig nervt. Meine Stimmung droht immer dann kräftig zu sinken, wenn Leute meinen, sie müssten den OHA mit Arbeit eindecken, ohne selbst tätig zu werden. Seit es den OHA gibt, gibt es sie nämlich: die Leute, die wissen, welche Themen wahnsinnig wichtig wären, und die dem OHA die Leviten lesen wollen, indem sie ihm sagen, worüber er doch mal berichten sollte. – Die Frage, warum steht darüber nichts im OHA, kann ich wirklich nicht mehr hören. Wenn jemand meint, »man« müsste weitere Volksentscheide ankurbeln (z. B. Rundfunkbeiträge abschaffen, Krankenhäuser in kommunaler Hand erhalten usw.), ja dann, bitteschön, schreibt halt was dazu! Der OHA ist eine Mitmach-Zeitung! Ansprüche wie „Da sehe ich auch den OHA in der Pflicht!“ sind da wirklich so unnötig wie ein Kropf.

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