Tag: Zeitgeist

L wie … Latein

Manchmal geht mir der Turmbau zu Babel durch den Kopf, wenn ich die heutige durch Internet und Globalisierung (wobei wir das morphogenetische Feld einmal außer Acht lassen) verbundene Menschheit betrachte. Die Bibel erzählt im Alten Testament davon, dass die Menschen einen Turm bauen wollten, dessen Spitze bis an den Himmel hinauf reicht. Vermutlich wissen die …

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Aus meinem Tagebuch 08/2019

Heute bin ich mit dem Rad die Säulingstraße entlang Richtung Innenstadt gefahren. Es ist der vorletzte Schultag vor den Ferien. Mir entgegen kommt ein Schüler, ebenso auf einem Fahrrad. Er fährt freihändig, sogar mit verschränkten Armen, und hat Stöpsel in den Ohren. Hinter mir höre ich einen Automotor aufheulen. Das Auto fährt in diesem Tempo-30-Bereich …

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Aus meinem Tagebuch 06/2019

Nachdem ich heute in der Heimatzeitung den Artikel gelesen habe mit der Schlagzeile »Altenstadt – eine Insel der Glückseligen«, wäre ich beinahe vom Stuhl gefallen. Da redet Altenstadts Bürgermeister Hadersbeck in der Bürgerversammlung über die Erhöhung der Grundsteuer um 50 auf 400 Prozentpunkte, mit der er den Bürgern 50 000 Euro mehr aus der Tasche zieht, …

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E wie … Elysium

Dieses schöne weiche lateinische Wort steht für die »Insel der Seligen« in der griechischen Mythologie. Selig sein ist für manchen wohl einfach das Gefühl von rundum glücklich und zufrieden sein können. Dafür braucht es im Grunde genommen nicht viel und vor allem Kinder sind selig, wenn sie geliebt und in ihrer Einzigartigkeit akzeptiert und gefördert …

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„Handys verbreiten auch Strahlung statt Entspannung“

Handys sind unsere ständigen Begleiter – Wann und wo sind sie hilfreich? Die Nachricht, dass der neue Trainer Nico Kovač den Spielern des FC Bayern Handyverbot erteilt hat, macht mich neugierig. Ich setze mich an den Computer und suche nach Einzelheiten darüber. Kovač erteilt den Bayern-Stars Handy-Verbot (15.8.2018) Kovač bestätigt gegenüber SPORT BILD: „Der Handy-Gebrauch …

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Aus meinem Tagebuch 06/2017

Neulich habe ich mir etwas über den digitalen Wahnsinn notiert. Die ausgewählten Szenen und Metaphern sind, wie ich finde, gar nicht so abwegig. Da stehen die Leute vor Handygeschäften Schlange, wenn neue Smartphones auf den Markt kommen und begeben sich in eine Art freiwillige Knechtschaft. Sie geben viel Geld aus, um ihre eigene »Stasi-Leitstelle« mit …

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Aus meinem Tagebuch 04/2017

Immer öfter habe ich den Eindruck, dass wir in einer Welt leben, die sich so rasant, unfassbar ungerecht und unüberschaubar entwickelt wie nie zuvor. Und gerade die Politiker, die bisher ganz ungeniert daran mitgewirkt haben, die soziale Ungleichheit – also die Kluft zwischen Arm und Reich – zu vergrößern, reden jetzt im Vorfeld von Wahlen …

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