Category: Sigis Tagebuch

Aus meinem Tagebuch 04/2019

Greta Thunberg, die 16-jährige schwedische Ikone des Klimaschutzes, hat es ganz schön erwischt. Und die Ursache war – wie neuerdings so oft – ein nicht durchdachter Facebook-Eintrag. Sie hat dort die Nutzung der Atomkraft als Teil der Lösung für die künftige Versorgung mit CO2-freier Energie wieder ins Spiel gebracht, aber schon bald danach ihre Aussage …

Continue reading

Aus meinem Tagebuch 03/2019

Jetzt schreibe ich mal auf, was mich seit Beginn meiner Arbeit für den OHA – seit Jahrzehnten! – ziemlich heftig nervt. Meine Stimmung droht immer dann kräftig zu sinken, wenn Leute meinen, sie müssten den OHA mit Arbeit eindecken, ohne selbst tätig zu werden. Seit es den OHA gibt, gibt es sie nämlich: die Leute, …

Continue reading

Aus meinem Tagebuch 02/2019

Ich hätte vor 20 Jahren auch nicht gedacht, dass ich jetzt im Jahr 2019 noch dem OHA das Überleben sichern müsste. Einst war eine Gruppe von »Layoutern« mit dem Bekleben der Druckvorlagen beschäftigt, aber das ist jetzt durch die fortschreitende Technik ja nicht mehr erforderlich. Viele begeisterte »Macherinnen und Macher!«, die dem OHA am Anfang …

Continue reading

Aus meinem Tagebuch 01/2019

Wer hat die Deutungshoheit im neuen Jahr? Wie redet man schönfärberisch um den heißen Brei herum? Wie üblich war der Jahreswechsel wieder mit verbalen Gemeinplätzen gespickt. Da wurde jede Menge überflüssiges Wortmaterial ausgespuckt und alles, was so gut klingt, aber so gut wie nichts bringt, den gelangweilt Zuhörenden zum Schlucken hingeworfen. Immerhin konnten sich viele …

Continue reading

Aus meinem Tagebuch 12/2018

Das Jahr 2018 hat die reichen Leistungsträger und armen Leistungsleidtragenden weiter vermehrt. Aber wenn jemand auf die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich aufmerksam macht, kriegt er/sie was zu hören. Es sei überhaupt „nicht hilfreich, jetzt wieder Neiddebatten zu führen“, heißt es da. Die Kohl-Ära lässt grüßen! Schon damals wurde eine durch …

Continue reading

Aus meinem Tagebuch 11/2018

Heute bei Redaktionsschluss bin ich aus unruhigen Träumen erwacht und fühlte mich an eine Erzählung von Franz Kafka erinnert. Eine Verwandlung in ein großes Ungeziefer hatte aber im Traum Gott sei Dank nicht stattgefunden. Ich war nur als Fotograf bei einer Demo gegen die Strabs unterwegs, beobachtete die Leute und fotografierte ihre Schilder. Eigenartigerweise waren …

Continue reading

Aus meinem Tagebuch 10/2018

Für die OHA-Rubrik »Vor zwanzig Jahren« lese ich oft etwas, was mich auch heute noch bewegt. Waren es damals die Begriffe wie »Aufschwung« und »Zuversicht«, die der bis 1998 amtierende Kanzler Helmut Kohl dem Wahlvolk einbläute und damit für beste Stimmung sorgte, ohne irgendwas Konkretes mitzuteilen, so waren es Jahrzehnte später in Bayern Seehofers paradiesische …

Continue reading