C wie … CoMa

Irmgard Deml, Weilheim

Schön wäre es schon, wenn »mein Fell«, wie bei vielen Tieren für den Winter, im Lauf der letzten Monate dicker geworden wäre, denn dann käme ich wohl besser mit den aktuellen Umständen zurecht. Aber vielleicht haben auch Sie festgestellt, dass im Gegenteil so manche Menschen immer dünnhäutiger werden, je länger »das Ganze« dauert. Einerseits ist diese CoMa©-Zeit (Corona-Maßnahmen-Zeit) für etliche eine Chance, Neues zu entwickeln, andererseits zerbrechen daran Freundschaften, Ehen und Familien weil sie die enorme Belastung in unterschiedlichster Hinsicht nicht aushalten. Ganz abgesehen von Arbeitsverhältnissen. Ob hier immer nur bereits Vorhandenes verschärft wird und dies dann Konsequenzen nach sich zieht? Ich weiß es nicht.

Vermutlich aufgrund des Brandes mit Todesopfern in einer Produktionsstätte von AstraZeneca in Indien (Vielleicht Brandstiftung, weil man dort teils schlechte Erfahrungen mit Impfen gemacht hat?) verzögerte sich die Lieferung von deren Serum. Auf alle Fälle ist das für diejenigen, die ihrer (fraglichen?) »Immunisierung« entgegenfiebern, schlimm. Dafür habe ich Verständnis, denn auch Angst macht krank. Jedoch bereitet mir vor allem die »Rückforderung« unser aller Grundrechte nur für »Geimpfte« massives Unbehagen.

Denn: Kein Politiker, kein Virologe, keine Ärztin, keine Epidemiologin kann garantieren – und das tut natürlich niemand –, dass mein Organismus dadurch (wie bei Medikamenten) nicht geschädigt wird. Sofort oder längerfristig. Zudem finde ich die Vorgabe des Tragens einer FFP2-Maske entmündigend. Als erwachsener Mensch ist es für mich selbstverständlich, dass ich andere, soweit möglich, schütze. Wenn es jedoch darum geht, mich selbst zu schützen, steht es niemanden zu – weder Kaiserin noch König –, mir vorzuschreiben, wie ich das mache! Pfarrer Sebastian Strunk im Kreisboten WM-MUR vom 06.02.2021 über Freiheit, Autoritäten und Gott: „… Menschen, die sich autoritär über mich gestellt haben, haben mir immer vermittelt, wie unwichtig und dumm ich doch sei! “ …

Ein Biologe: „In Personen, die einmal geimpft sind, entstehen am ehesten Mutationen des Virus.“ Und dass die Zustimmung bezüglich des »kleinen Pieks« von Personen, die in Heimen und dergleichen leben und arbeiten, immer freiwillig ist, stimmt so nicht. Hier wird teils Druck ausgeübt mit dem Hinweis auf die Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gesundheit anderer.

Sollten Sie tatsächlich noch etwas über mögliche unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen wissen wollen, gibt es dazu seriöse Literatur. Wie von dem renommierten Homöopathen Joachim F. Grätz (»Ist Impfen sinnvoll?«, » Sanfte Medizin«), der wie andere Fachleute der Naturheilkunde dafür eintritt, alle Menschen individuell zu behandeln, diese hinsichtlich ihrer Gesundheit zu unterstützen und das ganzheitlich an Leib, Geist und Seele. Nur: Mit Gesunden lässt sich halt kein Geld verdienen. Jedoch betrachten sich sicher nicht nur OHA-Leser*Innen als einmalige Lebewesen und wollen wohl genau so behandelt werden. Ein »Gießkannenverfahren« für alle – oder zumindest viele – wie sinnvoll kann das sein? Hinsichtlich des leierkastenmäßig wiederholten Mantras mancher Politiker*Innen, was den Schutz unser aller Gesundheit betrifft: Wo ist dieser Schutz, wenn es um gesunde und anständig bezahlte Lebensmittel geht? Auch Bauern wollen, wie Kulturschaffende und andere, keine Almosen, sondern ganz einfach ihre Arbeit gut machen können und fair bezahlt bekommen. Wer schützt uns vor Glyphosat und dergleichen, wer sorgt für sauberes Trinkwasser – von wegen EU-Abmahnungen bezüglich der Düngemittelwerte im Grundwasser? Wie kann es sein, dass – nach Versteigerung von Mobilfunk-Lizenzen für Milliarden Euro – trotz Widerstand aus der Bevölkerung immer mehr nicht lebensnotwendige, sondern Leben (zer-)störende Funkmasten errichtet werden? Was wird in großem Rahmen wirksam hinsichtlich Klimaschutz unternommen? Dazu werden seit Jahren immer mehr Krankenhäuser geschlossen. …

CoMa© sorgen zudem dafür, dass ein Mann, dessen Frau im Sterben liegt, nach 70 Ehejahren nicht bei ihr sein kann. Ein Bekannter, der wöchentlich seine Mutter im Seniorenheim besucht, muss dort jedes Mal € 30,00 für einen Test, also monatlich € 120,00 dafür bezahlen, dass er zu ihr darf. Und (leider nur fast) unglaublich: Eine über 90-jährige Frau stirbt daheim, ohne krank gewesen zu sein. Der Arzt schreibt als Todesursache »Corona« auf den Totenschein, was von der Tochter nicht akzeptiert wird. Und sie erfährt, dass er, sofern kein negatives Corona-Test-Ergebnis vorliegt, dies so machen muss, korrigiert es aber dann doch auf ihren Druck hin. Ein Mann, jahrelang an Krebs leidend, stirbt schließlich daran. Die Witwe weigert sich, »Corona« als vom Arzt benannte Todesursache anzuerkennen. Was läuft denn hier alles aus dem Ruder?

Nichtsdestotrotz: Abschließend erneut vier »Mittelchen«, die Ihre Gesundheit unterstützen können, sofern keine Allergie gegen die Inhaltsstoffe vorliegt: Teebaumöl, Grapefruitkernextrakt, Malinade, dazu Brottrunk. Und weiterhin: Alles Gute für Sie und die ganze Welt!

Irmgard Deml, Weilheim

1 Kommentar

    • Renata Bergfeld, 87650 Baisweil am 6. April 2021 um 14:06
    • Antworten

    Sehr geehrte Frau Deml,
    seit langem lese ich Ihre OHA-Beiträge mit mal mehr, mal weniger Begeisterung und stelle immer wieder fest, dass Sie mir häufig „aus der Seele sprechen“. Diesmal aber muss ich Ihnen deutlich widersprechen. Sie ziehen, wie so viele andere, das Impfen im Allgemeinen und im Speziellen in Zweifel. Klar, wenn man wie Sie eine Impfung für eine potentielle gesundheitliche Bedrohung erachtet und den eigentlichen Sinn und die Wirkungsweise einer Impfung nicht verstanden hat, dann erklärt sich diese Haltung. Sie zitieren irgendeinen namenlosen Biologen und einen namhaften Homöopathen, um Ihre Anti-Haltung gegen Impfungen zu untermauern. Literatur dieser Art hat es immer schon gegeben und ich habe noch nie verstanden, weshalb ausgerechnet Homöopathen so vehement gegen Impfen sind, wo es doch wie kaum eine andere Maßnahme den Einsatz von Antibiotika massiv reduzieren kann. Ich habe vor vielen Jahren das Buch „Impfen – das Geschäft mit der Angst“ gelesen und war zunächst voller Hoffnung, darin Beweise zu finden, dass Impfen schädlich und überflüssig ist. Kurioserweise hat der Autor aber mit seinem Bemühen um Beweisfindung genau das Gegenteil erreicht und sich andauernd selbst widersprochen. Denn die angeführten Zahlen von Impfschäden sind derart gering, dass sie geradezu lächerlich erscheinen gegenüber den Zahlen der Nichtgeimpften, bei denen die durchgemachten Erkrankungen bleibende Schäden hinterlassen haben. Als Tierärztin, die selbst ständig erlebt, wie wertvoll und wichtig Impfschutz bei Tieren ist, habe ich inzwischen eine sehr positive und praxisnahe Einstellung zu Impfungen bekommen. Natürlich kann niemand garantieren, dass der Organismus durch eine Impfung nicht geschädigt wird. Aber seriöse Forschung und Impfstoffentwicklung arbeitet seit vielen Jahrzehnten stetig daran, das Risiko zu minimieren, und das Risiko eines Impfschadens ist, wie gesagt, um ein Vielfaches geringer als das Risiko eines bleibenden Schadens im Krankheitsfall. Es garantiert auch niemand, dass irgendein Medikament oder gar ein Lebensmittel Ihnen keinen Schaden zufügt. Allergische Reaktionen z.B. können akut lebensbedrohlich verlaufen, und die können auf ein Medikament ebenso erfolgen wie auf bestimmte Lebensmittel (Nüsse etc.) oder Insektenstiche. Es gibt keine Garantien, und sicher ist nur, dass wir eines Tages sterben.
    Ich werde mich impfen lassen, sobald es eine Möglichkeit gibt, ohne jedoch angstgeplagt meiner Impfung entgegenzufiebern.
    Ich will diese Krankheit nicht, die so unberechenbar ist, und die nur in der Welt ist, weil Menschen in China perverse Essgewohnheiten haben, aufgrund derer sie Fledermäuse und Schuppentiere aus den Tiefen des Urwaldes ins Zentrum von Wuhan zerren, und weil es Leute gibt, die ständig Flugreisen in alle Welt unternehmen, sich auf Après-Ski-Parties tummeln, dauerbesoffenen im Ballermann rumhängen, und solchen, die neuerdings unbedingt Urlaub in Hochrisikoländern wie Mexiko, Brasilien etc. machen müssen und so für steten Infektionsnachschub sorgen.

    Sie schreiben, dass Sie Unbehagen bekommen bei der Vorstellung, dass Geimpfte mehr Rechte bekommen könnten als Ungeimpfte.
    Lassen Sie mich einen Vergleich wagen: Jedes Auto, das auf öffentlichen Straßen unterwegs ist braucht eine gültige TÜV-Plakette. Das hat jeder akzeptiert und erneuert diese Plakette für relativ viel Geld alle zwei Jahre. Angeblich sorgt das für mehr Sicherheit auf den Straßen. Niemand zweifelt das an, obwohl es vermutlich gar keine konkreten Beweise dafür gibt und andererseits genügend schlimme Unfälle durch Unachtsamkeit, Raserei, Alkohol (bzw. Handy) am Steuer passieren. Trotzdem regt sich keiner auf und bezeichnet es als ungerecht, diskriminierend etc., dass nur Autos mit gültiger Plakette fahren dürfen. Stellen Sie sich vor, dass ein Covid-Impfschutz einer gültigen TÜV-Plakette entspricht und genauso für mehr Sicherheit im mitmenschlichen Bereich sorgt wie die Plakette im Verkehrswesen. Hier wie da gibt es keine hundertprozentige Sicherheit und hier wie da kann es dennoch eine gesellschaftliche Übereinkunft geben, dass mit dieser Maßnahme für eine deutlich erhöhte Sicherheit gesorgt wird und daraus resultierend eine uneingeschränkte Teilnahme am Straßenverkehr (mit gültigem TÜV) bzw. öffentlichen Leben (nach Covid-Impfung) möglich ist.

    Wie soll es denn ablaufen mit der so dringend herbei gesehnten Öffnung der Geschäfte, Gastronomie, Sport- und Kulturstätten? Wenn wenigstens die Geimpften da wieder Zutritt hätten, so wäre der totalen Insolvenz Einhalt geboten, es gäbe wieder ein Licht am Ende des Tunnels und zudem einen Anreiz für alle, sich impfen zu lassen (und Druck auf die Regierung, die Impfmaßnahmen massiv zu beschleunigen). Wenn es allerdings in Ihrem Sinne gerecht zugehen soll, dann müssen ALLE warten bis auch der letzte geimpft ist. Was aber ist mit all denen, die eine Impfung verweigern oder aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können? Da hätte das Warten ja nie ein Ende!
    Bezeichnenderweise schreien genau die am lautesten nach Gerechtigkeit und völliger Gleichbehandlung von Geimpften wie Ungeimpften, die eine Impfung für sich ablehnen. Und es kursiert viel Halbwissen und Skepsis gegenüber Impfungen bei Personen, die nicht wirklich fachkundig sind. Zugegeben, Medizin ist sehr anspruchsvoll und nichts, was man sich in wenigen Wochen anlesen kann. Deshalb mache ich auch niemandem Vorwürfe, der medizinischen Maßnahmen zunächst kritisch gegenübersteht. Man kann sich dennoch die Argumente der Experten und Mediziner anhören und ihnen zumindest so weit vertrauen, dass sie wissen, worum es geht und worauf es ankommt. Und dass sie sich deshalb nicht von jedem x-beliebigen selbsternannten Pandemie-Experten reinreden lassen. Frau Deml, Sie als Yogalehrerin fänden es auch nicht cool, wenn z. B. ein Schreiner sich lautstark und ablehnend über Yogaübungen äußern würde mit der Behauptung, dass sie ja schädlich sein müssen bei so starken Verformungen des Knochen- und Muskelapparates. Klingt jetzt vielleicht komisch in Ihren Ohren, aber so ähnlich ist es für uns Mediziner, wenn Laien ständig den Sinn von Impfungen und die Schutzfunktion von FFP2-Masken anzweifeln.
    Dazu schreiben Sie: „…es ist für mich selbstverständlich, dass ich andere, soweit wie möglich, schütze.“ Im nächsten Satz äußern Sie, dass Sie sich das Maskentragen nicht vorschreiben lassen wollen, so, als ginge es dabei nur um Ihren eigenen Schutz. Aber eine FFP2-Maske funktioniert in beide Richtungen und hält infektiöse Aerosole zurück, von innen wie von außen. Und nur damit leisten Sie sich und anderen gegenüber den bestmöglichen Schutz, wieso ist das so schwer zu begreifen? Glauben Sie wirklich, mit Teebaumöl und womöglich Knoblauch lässt sich dieses Virus beeindrucken…?

    Die von Ihnen kritisierten „leierkastenmäßig wiederholten Mantras mancher Politiker*Innen“ sind leider nötig, weil es im Gegenzug immer noch so viele völlig Unbelehrbare und Uneinsichtige gibt!

    Was Sie über faire Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse schreiben und über gesundheitliche Gefahren durch Pestizide, Mobilfunkstrahlung etc. ist alles plausibel und bedenkenswert, hat aber überhaupt nichts mit CoMa und Impfungen zu tun, wirklich NICHTS!

    Und zuletzt führen Sie tragische Schicksale an von Menschen, die durch CoMa einsam sterben. Davon gibt es leider viele, und das ist zutiefst traurig und bedauernswert. Wieviel mehr tragische Schicksale und Todesfälle es OHNE CoMa geben würde wissen wir nicht. Vermutlich wären es sehr viele mehr!
    Was wäre denn Ihrer Meinung nach das Beste, nachdem Sie sowohl Schutzmasken als auch Impfungen ablehnen? Den Dingen ihren Lauf lassen und hoffen, dass alle, die gesund leben nicht erkranken? Und niemanden anstecken…? Wer hält dann den Kopf hin, wenn es schiefgeht? Sie sicher nicht, liebe Frau Deml. Und zuletzt noch eine Bemerkung zu Ihrer Aussage, dass sich mit Gesunden kein Geld verdienen lässt: Was glauben Sie, woran mehr verdient wird: an Covid-Impfungen oder an der langwierigen Intensiv-Therapie von Covid-Erkrankten? Zugegeben: ich habe diesbezüglich noch nicht recherchiert, aber ich bin mir sicher, dass die teuren Intensiv-Therapien um ein Vielfaches mehr an Geld in die Kassen der Pharmaindustrie spülen als flächendeckende Impfungen.

    Und zuletzt trotz allem vielen Dank für Ihre Gesundheits-Tipps und für Ihre guten Wünsche, die ich hiermit erwidere! Nichts für ungut!
    Renata Bergfeld

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