OHA – die Zeitung …
 mit dem immer wieder mal unverstandenen Konzept

„Seit seinen Anfängen gelten unverändert die redaktionellen Grundlagen des OHA: Die Zeitung ist überparteilich, eine Zensur findet grundsätzlich nicht statt. Der OHA will ein Forum für alle sein. Unabhängig von Parteien, Wirtschaft, Lobbys oder Verbänden bietet er auch Ihnen die Möglichkeit, besondere Anliegen vorzutragen, sich in öffentliche Diskussionen einzumischen, Leserbriefe oder Stellungnahmen zu veröffentlichen, die in den »bürgerlichen Leitmedien« unberücksichtigt bleiben. Die Beiträge werden unverändert und ungekürzt übernommen. Sind Beiträge zu lang, nehmen die Redaktionsmitglieder mit den Autoren Kontakt auf, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Ausgeschlossen von einer Veröffentlichung sind lediglich partei- oder verbandspolitische Werbeartikel und alle politisch extremistischen bzw. juristisch bedenklichen Inhalte.“

Dies ist ein Ausschnitt aus unserem »OHA-Selbstverständnis«, das wir auch unseren neuen Abonnenten zuschicken.

Der OHA ist also ein Forum für Menschen, die anderen ihre Gedanken und für sie wichtige Themen mitteilen wollen.

In den vielen vergangenen Jahren kann ich mich nur an drei Beiträge erinnern, die wir nicht veröffentlicht haben. Einer war so wirr, dass wir beim besten Willen nicht verstehen konnten, was damit überhaupt gemeint sein sollte. Einer bestand aus schwer lesbarer Handschrift über viele Seiten und auch den Abdruck eines für uns eindeutig dem rechtsradikalen Lager zuzuordnenden Appells lehnten wir ab. Alle anderen für den OHA verfassten Artikel oder auch Gedichte haben wir abgedruckt. Ob diese die Meinung der Redaktionsmitglieder oder etwa der OHA-Abonnenten widerspiegeln, spielte dabei nie eine Rolle. Es sind die Gedanken des Autors, der unter dem Artikel steht.

Leider machen wir immer wieder einmal die Erfahrung, dass diese Art des offenen Forums nicht verstanden oder akzeptiert wird. Da kommt dann statt eines eigenen Artikels zum Thema eine Abo-Kündigung, weil ein anderer den Raum für Gedanken und Ansichten bekommen hat, die man nicht teilt. Wenn es sich dabei zudem um langjährige OHA-Abonnenten und auch Artikelschreiber handelt, dann geht mir das doch auch mal mehr unter die Haut, als ich es eigentlich zulassen möchte.

Renate Müller, Schongau

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