Zum Widerstand gegen Mobilfunk

Auszüge aus der »Weihnachtsrundmail« von Uli Weiner

Uli Weiner

In keinem Jahr, seit es den Widerstand gegen diese lebensbedrohende Mikrowellentechnik gibt, ist so viel bewegt worden wie 2019.

Zu keiner Zeit gab es so viele Vorträge, Aktionen und Veranstaltungen. Noch nie sind so viele Menschen erreicht worden und haben begonnen ihren Lebensweg in eine positive Richtung – mit einem bewussten Verzicht auf diese Technik – zu verändern. Eine Vielzahl von Aufzeichnungen, Interviews und Fernsehbeiträgen sind entstanden, welche so nach und nach dann auch im Internet zu finden sein werden. Der Förderverein »Unverstrahltes Land e. V.« hat sich aus selbst Betroffenen und deren Angehörigen gegründet. Die Arbeit ist gut gestartet und neben der Aufgabe, die Not und das Elend der elektrohypersensiblen Menschen (EHS) zu lindern, ist eine Hauptaufgabe der aktive Widerstand gegen 5 G ge­wor­den. Die neu entstandenen Internetseiten (siehe Ende Artikel) erfreuen sich neben

großer Beliebtheit und haben viele Hunderttausende an Zugriffen. Danke für eure Mitgliedschaft und die praktische Hilfe. Auf der anderen Seite ist die Industrie so aktiv wie noch nie. Nahezu überall sollen neue Funktürme entstehen und die letzten, für die Elektrohypersensiblen (EHS) zum Überleben so wichtigen Funklöcher, sollen geschlossen werden. Auch ich selber bin von diesem Ausbau betroffen.

Bei allem was mir in diesen Tagen durch den Kopf und das Herz geht, bewegt mich am meisten, dass viele Betroffene unter uns ohne ihre Familien Weihnachten verbringen müssen. Sie können ihre abgelegenen Rückzugspunkte in Kellern, Hütten, Wohnwägen und an abgelegenen Plätzen nicht verlassen, nur weil es andere Menschen gibt, die über digitale Mikrowellentechnologie 24 Stunden – am besten überall – erreichbar sein wollen, auch und gerade an Weihnachten. Diese extrem eingeschränkte Gruppe wird immer größer und es ist nahezu unmöglich, für diese Schwerstbetroffenen Wohnraum zu finden. Wo wollen wir die immer neu dazu kommenden von EHS Betroffenen noch unterbringen? Es ist kaum mehr Platz und die Not wird immer größer.

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