Ausblick in eine schwer einschätzbare Zukunft

Rechtzeitig in unserer mit Angst und Panik geschmückten Zeit gibt es jetzt vor allem in den Systemmedien vorab heftige Warnungen vor »extremer Glätte« oder sogar einer »Mega-Glätte« und vor »Eispanzern« auf den Böden.

Die Frostkeulen fallen vom Himmel und schaffen Frostbeulen, um die Menschen zu warnen. An manchen Schulen ist deshalb jetzt im Januar sogar der Präsenzunterricht ausgefallen. Solche Warnungen haben sich seltsamerweise seit einigen Jahren im Winter sowie auch im Sommer ziemlich verstärkt. Und immer mehr Menschen scheinen sofort in Angst und Panik zu verfallen, wenn eine Gefahrenlage im Winter mit Begriffen wie Schneebombe, Schneepeitsche, Schneewalze, Schnee-Wumms, Schneechaos, Frostalarm, Frostkeule, Winterhammer, Winterwucht und im Sommer Hitzewelle, Gluthitze, Bullenhitze usw. angekündigt wird. Bleibt die Frage, ob wir jetzt schon in einer Zeit leben, in der das Erzeugen von Angst und Panik zu unserem Wertesystem gehört. Dass diese mit einem so umfangreichen Vokabular angezeigte Gefahrenlage trotzdem immer noch nicht von allen ernst genommen wird, zeigen folgende Beispiele aus Leserbriefen, die ich in den letzen Wochen gesammelt habe:
„Kann man nicht mit der Russenpeitsche gegen die Frostkeule vorgehen?“
„Nein! Der Wladimir muss sich für seine Strafwerkzeuge andere Absatzmärkte suchen.“
„Wer nimmt denn derart infantile Übertreibungen noch ernst?“
„Vorsicht, was Sie schreiben! Die Frostpeitsche aus Sibirien ist nicht weit.“
„Früher gab es bei uns nur einen Winter, der in der Zeit von Oktober bis März auftrat.“
„Es gab einfach Schnee und Frost.“ „Es hat einfach viel oder wenig oder gar nicht geschneit.“

Ablenkungsmanöver u. a. mit solchen Wetter-Horrormeldungen sind jetzt anscheinend gefragt wie noch nie.
In den letzten Wochen waren ja die noch regierenden Ampel-Parteien damit beschäftigt, die landesweiten Proteste der rebellierenden »Bauern« in den Griff zu kriegen. Mit allen erdenklichen Mitteln wurde von den Regierenden versucht, sie zu diffamieren: »Sie sind rechts, sie werden von rechts unterwandert, sie sind ein Fall für den Verfassungsschutz«, so lautete die immer wieder aufgetischte Einordnung. Auch die öffentlich-rechtlichen Medien zielten hierzu meist in die gleiche Richtung und wirkten dabei unterstützend mit. Dennoch: Zwei Höhepunkte – oder besser gesagt »Knaller« – dieser Diffamierungskampagne lieferte dann noch der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck. Er behauptete, dass dieser Bauernprotest „teils von Putin bezahlt“ worden sei. Und auch noch: „Es ist ein Wesenszeichen der liberalen Demokratie, dass sie auch ihren Gegnern Platz gibt.“ Damit hat er in fast großzügiger Weise auf die Spaltung dieser Gesellschaft hingewiesen und festgelegt, wer ein Demokrat ist und wo die Demokratiefeinde zu finden sind.
Der konkrete Anlass für den Protest der Landwirte war ja die Erhebung der Kfz-Steuer auf Landmaschinen und der Wegfall der Subvention für den Diesel. Dass diese »Diesel-Subvention« gar nicht als Subvention, sondern als Rücknahme einer berechtigten Steuervergünstigung für die Bauern betrachtet werden müsse, hat übrigens der WELT-Herausgeber Stefan Aust in einem Interview gut erklärt.

WEF-Tagung in Davos
Im Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos findet seit seiner Gründung 1971 einmal im Jahr ein Treffen statt. Unparteiisch, unabhängig und frei von Sonderinteressen sollte dieses Treffen gestaltet werden und somit für eine »Verbesserung des Zustands der Welt« sorgen. Dieses Forum der Globalisten und Eliten hat sich jedoch inzwischen zu einer mächtigen Instanz entwickelt, die mit unserer gerne und oft zitierten freiheitlich-demokratischen Grundordnung ganz und gar nicht vereinbar ist. Im Laufe der letzten Jahre wurde immer deutlicher sichtbar, dass dieser demokratiefreie Machtapparat der Reichen und Mächtigen die Politik dieser Welt immer mehr unter ihre Kontrolle gebracht hat. Im Zusammenspiel mit der ebenso nicht demokratisch legitimierten Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte mit der Covid-19-Pandemie die Welt verändert werden. Dieses Gefühl hatte offenbar auch die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. In der Videokonferenz vom 26. Januar 2021 spricht sie von „tiefen Spuren in unserer Wirtschaft und in unserer Gesellschaft“, die diese Pandemie hinterlassen wird. In der an den Gründer und geschäftsführenden Vorsitzenden des Weltwirtschaftsforums, Professor Klaus Schwab, gerichteten Video-Botschaft sagte sie, das Davos-Forum sei der richtige Ort, „um Diskussionen über die Zeit nach der Pandemie und die Wege aus der Krise zu führen“. Das von Klaus Schwab gewählte Motto lautete damals »The Great Reset«, also »der Große Umbruch«. Dieser sollte ja insbesondere durch verordnete strenge Covid-19-Maßnahmen auch die Welt verändern.
Wir haben in unserer OHA-Druckausgabe im Juni 2021 dazu ein, wie ich finde, aufschlussreiches Zitat von Angela Merkel abgedruckt und kommentiert. In ihrer Rede spricht sie Klaus Schwab persönlich an: „Sie haben das Motto »The Great Reset« gewählt; das ist das diesjährige Thema. Ich frage einmal: Brauchen wir wirklich einen »Great Reset« oder ist es nicht eher so, dass wir einen Neuanfang weniger hinsichtlich der Zielsetzungen und mehr hinsichtlich der Entschlossenheit unseres Handelns brauchen?“ – Hatte die Bundeskanzlerin damals einen Blackout? Eine Entscheidung dieser Tragweite, ob und in welcher Form demokratisch regierte Länder diesen »Great Reset« überhaupt brauchen bzw. wünschen, trifft ja nicht der Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums. Eine derart weitreichende Veränderung muss bislang immer noch in demokratisch gewählten Gremien diskutiert und beschlossen werden.
Inzwischen ist die steigende Anzahl fragwürdiger Entscheidungen und Maßnahmen im Hinblick auf das Wohl der Allgemeinheit insbesondere auch in demokratisch geführten Staaten zu beobachten. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung steigt. Die Proteste werden lauter. In Davos tagt wieder hinter verschlossenen Türen die Globalisten-Clique. Und in Berlin gehen Bürger und Bauern geeint auf die Straße: gegen den »Great Reset«! Die Hintergründe müssen aufgedeckt werden: Worum geht es in Davos? Warum arbeiten die einen am Abriss von Deutschland zugunsten von wenigen Konzernbossen und Milliardengewinnern und warum stemmen sich die anderen dagegen: Bürger, Bauern gegen die abgehobene Globalisten-Clique – die Eliten in Davos, wo der Ausnahmezustand herrscht.
Eine umfassende Betrachtung zu den Themen WEF, Bauernaufstand, Wirtschaft und Finanzen mit aufschlussreichen Hintergrundinformationen vermittelt der Sender Auf1 in seinen Sondersendungen mit Berichten aus Davos und Berlin. Chefredakteur Stefan Magnet: „Die Endgegner treten jetzt in Erscheinung: In Davos am WEF-Forum tagt hinter verschlossenen Türen die Globalisten-Clique. Und in Berlin gehen Bürger und Bauern geeint auf die Straße: gegen den Great Reset!“
Auch der Finanzexperte und Autor Ernst Wolff kommt in diesen Beiträgen zu Wort. Hier ein Zitat aus seinen Beiträgen zum Wirtschafts- und Geldsystem: „Der »Great Reset« muss von den Eliten vom Zaun gebrochen werden, weil das Wirtschafts- und Geldsystem am Ende ist. Und der »Great Reset« soll die unvorstellbar reichen Machthaber an der Macht halten und diese Macht noch ausbauen.“

Jetzt noch ein kurzer Blick auf die Partei »DIE LINKE« und auf das »BSW«
Der fünfköpfige Vorstand des Kreisverbandes der Partei »DIE LINKE« hier im Oberland ist zurückgetreten. Vier dieser fünf Mitglieder wollen sich der neu gegründeten Partei von Sahra Wagenknecht anschließen, weil »DIE LINKE« ihre ursprünglichen Ziele offenbar nicht mehr konsequent umgesetzt hat. Begründet wurde dieser Schritt auch mit der fehlenden Positionierung „für einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand in der Ukraine sowie im Nahen Osten und in allen sonstigen militärischen Konflikten“.
In einem vierseitigen Gründungsmanifest der neuen Partei »Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW)« wird die Lösung von Konflikten mit militärischen Mitteln grundsätzlich abgelehnt. Es gelte auch sich zu wehren, dass immer mehr Ressourcen in Waffen und Kriegsgerät fließen, statt in die Bildung der Kinder, in die Erforschung umweltschonender Technologien oder in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Festgestellt wird darin auch die wachsende Ungleichheit durch Macht und Geld, die zur Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen und zu Krieg führt.
Der Schlusssatz des Manifests lautet: „Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der das Gemeinwohl höher steht als egoistische Interessen und in der nicht Trickser und Spieler gewinnen, sondern diejenigen, die sich anstrengen und gute, ehrliche und solide Arbeit leisten.“

Sigi Müller, Schongau

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2 Kommentare

    • Roland Brendel, 82362 Weilheim auf 22. Januar 2024 bei 14:35
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    Wissen wir denn, wo wir hin wollen? Bequem, statt so weiter? Nach den Visionen der Hildegard von Bingen, die sich als ungelehrtes Kind der Zeit beschreibt, also kein Mittelalterliches Wissen verbreiten konnte, war der Kosmos das Paradies vor dem Griff nach Gut und Bös von Adam und Eva. Alle Elemente waren ausgeglichen, keine Stürme, keine Überflutungen, keine Feuersbrünste. Da haben wir jetzt sicher das Gegenteil. Deshalb vielleicht jetzt so extreme Worte. Wie kommen wir da wieder hin? Indem wir unseren Trainer lieben und unsere Mitspieler, und die des Gegners auch. Schaffen wir das nicht, wird der Trainer ein Zusatztraining einberufen, wenns beim Chinesen um die Insel geht. So wie jedes Einzelne sich verhält, wird es aus dem Training rauskommen, so wird die Zukunft.

    • Roland Brendel, 82362 Weilheim auf 29. Januar 2024 bei 11:36
    • Antworten

    Vielleicht hat der Harbeck das schon gewusst, dass die Russen eine Million Hetznachrichten in den Sozialmedia verbreitet haben?

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