Deutschland 2019: Leben in unsicheren Zeiten

Diana Nocker, Peiting

Geht es Ihnen genauso? Sie hören oder lesen den Beginn einer Nachricht im Zusammenhang mit Jens Spahn und Sie denken: „Nicht der schon wieder, was hat er als Gesundheitsminister jetzt wieder an un-gesunden Ideen ausgegraben?“

Ich muss zugeben – das kommt bei mir in letzter Zeit gehäuft vor. In Sachen »Selbstinszenierung« macht dem Herrn Spahn in seiner Partei niemand etwas vor. Gern gibt er sich als Beschützer und Gutmensch aus – sei es, dass er ungeborenes Leben durch eine 5-Millionen-Euro-Werbekampagne schützen möchte (wo diese Gelder doch besser als Unterstützung für alleinstehende Mütter vonnöten wären), sei es, dass er uns zwangsimpfen möchte, um die Scheinsicherheit zu erwecken, wir seien dann vor bösen Infektionen gefeit. Oder ob er unsere Organe potenziell zur Verfügung stellen will, auch ohne dass man hierzu seine Einwilligung gegeben hätte.

Ich würde gerne mit ihm diskutieren – ihm z. B. erzählen, dass die schlimmsten Enzephalitiden, welche ich während meiner Arbeit in der Immunologie und dann anschließend im Unfallkrankenhaus erleben musste, nicht die der Masernviren waren, sondern diejenigen, welche von Herpes-simplex-Viren (ja, das ordinäre Lippenbläschen!) verursacht wurden. Das wird eigentlich nie erwähnt, weil es keinen Impfstoff gibt, welchen man dagegen zur Hand hätte. Man könnte dieses Thema endlos debattieren und ausweiten – letztendlich geht es um die körperliche Unversehrtheit, welche jedem Bürger zusteht! Die Folgen tragen nicht Sie, Herr Spahn, die Folgen einer Entscheidung, ob für oder gegen Impfung tragen die Eltern und die Kinder – unabhängig davon, ob es Langzeitschäden durch die Infektion oder die des Impfschadens sind! Oder nehmen wir das Thema Organspende: auch dort wird an den Grundfesten des Artikel 2 des Grundgesetzes gerüttelt! Ein Mensch im Koma, bei welchem der Gehirntod festgestellt wurde, ist ein Mensch, der sich im Sterbeprozess befindet – er ist NICHT tot! Ihn als tot zu deklarieren, weil einem hierzulande Organe für eine fehlgeleitete Medizin fehlen, verstößt gegen das Grundgesetz! Wenn dem potenziellen Organspender erzählt werden würde, wie diese Transplantationen von statten gehen, dass keine Schmerzmittel gegeben werden dürfen, dass die Quasi-Toten zucken und Blutdruckanstieg zu verzeichnen ist wie beim Gesunden, welcher unter starken Schmerzen leidet, und dass komplett alles am menschlichen Körper verwertet wird (wenn nicht dagegen widersprochen wird), bis nur noch eine unansehnliche Masse übrig bleibt, die an keinen Menschen mehr erinnert – ich wette, die wenigsten wären zu einer Organspende bereit. Ganz zu schweigen von Nahtod-Erlebnissen, welche Aufschluss darüber geben, dass die betreffenden Personen sehr wohl noch hören, was um sie herum geschieht und das Geschehen auch meist von oben beobachten können.

Bei längerem Nachdenken über die losgetretenen Steine von Herrn Spahn komme ich jedoch zu einer tieferen Sicht des Ganzen: Letztendlich sollten wir das als Warnsystem begreifen. Bestrebungen, die körperliche Unversehrtheit auszuhebeln, gab es immer wieder einmal. So nah und greifbar in Richtung Umsetzung dazu waren wir jedoch noch nie. Es ist ein Zeichen, wie machtvoll die unheilige Allianz zwischen Politik und Wirtschaft (Pharma) mittlerweile ist und wie der Bürger nach und nach in seiner Entscheidung über die Art, wie er leben oder sterben möchte, immer mehr entmündigt wird. Dies sollten wir als Warnsignal für unsere Demokratie ernst nehmen und uns vereint dagegen stellen!

Diana Nocker, Peiting

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