Die Lücken der »Lückenpresse«

Anke Kern, Kempten

»Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN«, so ein bekanntes Zitat von Kurt Tucholsky. Umso dankbarer kann man Menschen sein, die dies auch in der heutigen Zeit wagen, wie z. B. der Vorgänger von Prof. Dr. Drosten, nämlich Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger, Direktor i. R. des Instituts für Virologie der Charité Berlin und Prof. Dr. Klaus Stöhr als ehem. Leiter des Globalen Influenza und Pandemievorbereitungsprogrammes der WHO Genf, die im Rahmen eines offenen Briefes vom 14.03.21 dringend davon abraten, bei der geplanten gesetzlichen Normierung die »7-Tages-Inzidenz« als alleinige Bemessungsgrundlage für antipandemische Schutzmaßnahmen zu definieren (Quelle: 2020news.de/drosten-vorgaenger-wendet-sich-gegen-die-regierung/). Vielleicht weil uns dies in einen »Lockdown forever« schicken würde mit all den bereits bekannten Kollateralschäden?

Das Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte (KRiStA) befindet sich ebenfalls »in offenem Gegensatz zu seiner Zeit«, indem dessen Vertreter die politisch Verantwortlichen auffordern, das von einem Weimarer Amtsrichter gefällte Urteil zum Tragen von Masken im Schulunterricht, das fundiert wissenschaftlich begründet ist, zu akzeptieren (Quelle: netzwerkkrista.de/2021/04/11/pressemitteilung-2-21-gericht-ordnet-rueckkehr-zur-normalitaet-an-schulen-an-netzwerk-krista-begruesst-paukenschlag-von-weimar/).

Auch gibt es immer mehr Ärztegruppen, die sich zu Wort melden. Mit Datum vom 30.03.2021 wandten sich Ärztinnen und Ärzte mit einem offenen Brief an den Berater der Kanzlerin, Prof. Karl Lauterbach, der immer wieder mit extremen Meinungsbekundungen im Zusammenhang mit SARS-CoV2-Infektionen auftreten würde. Die Unterzeichnenden würden mit diesem Brief klarstellen wollen, dass dessen wiederholte Äußerungen dem medizinischen Kenntnisstand sowie der ärztlichen Berufserfahrung widerspreche und sich in derartig sinnentstellender Überzogenheit als Warnung eines Arztes an ratsuchende Menschen kategorisch verbieten würde (Quelle: aerztebrief.de/). Bemerkenswert ist, dass Prof. Lauterbach trotz seiner früheren Verwicklung in den Lipobay-Skandal als Berater der Kanzlerin tätig sein darf … (Quelle: www.wochenblick.at/karl-lauterbach-trotz-lipobay-skandal-berater-der-deutschen-regierung/).

Und wer noch mehr Lücken der »Lückenpresse« schließen möchte, kann dies mit einer umfangreichen Faktensammlung tun, nämlich mit dem Buch von Flo Osrainik »Das Corona-Dossier – Unter falscher Flagge gegen Freiheit, Menschenrechte und Demokratie«. Dieses Werk ist bereits ein Spiegel-Bestseller und auch als Hörbuch – hervorragend vorgelesen – zu erhalten. Wer wissen möchte, kann wissen. Es steht zur Verfügung.

Anke Kern, Kempten

1 Kommentar

    • Irmgard Deml, 82362 Weilheim am 13. Mai 2021 um 09:46
    • Antworten

    Sehr geehrte Frau Kern,

    ein großes Vergelts Gott für Ihre aktuellen Beiträge und Ihren Mut, immer wieder den Finger in diverse Wunden zu legen. Auch schon vor längerer Zeit sind mir Ihre Artikel sehr positiv aufgefallen und die Zeit wird zeigen, wie viel Information und Aufklärung zu diversen Themen es noch braucht. Wobei das vielleicht mit mehr oder weniger brisanten Themen „immer“ weiter gehen wird.

    Liebe Grüße von
    Irmgard Deml

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