Gemeinsam für eine pestizidfreie Landwirtschaft

Am 20. Januar besuchte die weltbekannte Umweltaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Dr. Dr. h.c. mult. Vandana Shiva das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil und diskutierte mit dem Vorsitzenden des BUND Naturschutz Richard Mergner über notwendige Schritte hin zu einer pestizidfreien Landwirtschaft.

„Die Lösung vieler globaler Probleme liegt in der Umstellung auf einen Bioanbau ohne Pestizide!“ und „Eine Lebensmittelversorgung zu 100 Prozent aus ökologischer Landwirtschaft ist möglich.“ – Das sind die Hauptbotschaften der indischen Aktivistin Vandana Shiva. Dafür setzt sie sich seit Jahrzehnten ein und tourt dieser Tage mit ihrer Vision von einer besseren Welt durch Deutschland. Am 20. Januar besuchte sie das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil und traf sich mit dem Vorsitzenden des BUND Naturschutz, Richard Mergner.

Richard Mergner überreicht Vandana Shiva ein Buch mit dem Titel »So schön kann Landwirtschaft sein« und dazu noch eine Plüsch-Wildkatze. (FOTO: BIRGIT GEURDEN)

„Frau Shiva und den BUND Naturschutz verbindet eine langjährige Freundschaft und Partnerschaft“, so der Vorsitzende. „Bereits 2012 hat sie der BUND Naturschutz als eine der wichtigsten Vorkämpferinnen der globalisierungskritischen Bewegung mit dem Bayerischen Naturschutzpreis geehrt.“

„Insbesondere ihr Engagement für die Gleichberechtigung der Frauen und ihre Rolle für die Erhaltung einer bäuerlichen Landwirtschaft, die durch die Agrarindustrie bedroht ist, stellt eine große Leistung dar,“ so der Vorsitzende weiter.

Am Abend war das Zelt der Andechser Molkerei ausverkauft. Vor etwa 1000 Besucherinnen und Besuchern – unter ihnen auch viele Biobäuerinnen und Biobauern – sprach die Aktivistin über Themen, die vielen Menschen am Herzen liegen und brisanter sind als je zuvor – Ernährungssouveränität, Rohstoffausbeutung, Unabhängigkeit von Agrarkonzernen und echte Demokratie.

Dienstagvormittag stellte sich Dr. Vandana Shiva als Patin für die Europäische Bürgerinitiative »Save bees and farmers – Bienen und Bauern retten!« zur Verfügung.

Axel Schreiner, Natur- und Jugendzentrum, Wartaweil

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