Diesmal greife ich einzelne Themen auf, die mich und eventuell weitere Menschen beschäftigen. Denn die heutige Zeit ist so voll von allem möglichen Neuen „dank“ Globalisierung und Internet, dass ich genau genommen jeden Tag einen Artikel schreiben könnte.
Da es nun endlich nach Wochen wieder geregnet hat und die Temperaturen etwas gesunken sind, können wir durchschnaufen. Vor allem nachts ist es relativ kühl und in der Natur finden sich bereits zahlreiche, morgens taubenetzte, wunderschöne Spinngewebe als Anzeichen für den Altweibersommer und dazu die ersten Herbstzeitlosen!
Die Äste vieler Obstbäume biegen sich durch das Gewicht von Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Quitten …, was auf einen harten Winter hindeutet. Mutter Natur sorgt aktuell einerseits mit reichlichen Gaben vor, damit genügend Nahrung für alle vorhanden ist um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Andererseits gibt es in diesem Jahr aufgrund der langandauernden Trockenheit teils massive Ernteausfälle.
Die Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer zeigen uns, wer wirklich mächtig ist und das ist ganz gewiss nicht der Mensch. Auch wenn kürzlich wieder einmal ein Radioreporter vom „menschengemachten Klimawandel“ sprach, denke ich, dass dies nicht der Realität entspricht. Mutter Erde wurde immer wieder mit Hitze- und Kälteeinbrüchen konfrontiert und dass alleine die Unvernunft und die Gier so vieler Menschen das alles auslösen soll, kann ich mir nicht vorstellen.

In dem Roman „Wer Wind sät …“ schreibt Nele Neuhaus zum Thema Windenergie, was hinter dem Vorantreiben des sogenannten Klimaschutzes stehen kann. Eine fiktive Geschichte, wobei das Beschriebene vermutlich ähnlich in der Realität möglich ist. Wir sollten uns immer die Frage stellen – vor allem – wenn es um Großprojekte geht: Wer profitiert davon? Wie es damit beim Ausbau der B2 bei Wielenbach aussieht, ist mir nicht bekannt, doch wer von der hiesigen Bevölkerung das Projekt befürwortet hat, ist mir schleierhaft. Ich kenne niemanden.
Die riesigen Wunden, die Mutter Erde dafür geschlagen werden, um noch mehr Verkehr Richtung Süden durch Weilheim anzuziehen, tun mir im Herzen weh. Statt dafür zu sorgen, dass weniger Autos fahren, was Umweltschutz wäre, ist das Gegenteil der Fall. Der Effekt ist derselbe wie bei einem Trichter: Es wird eng! Kann es sein, dass mit diesem Riesenausbau eine Umgehungsstraße oder eine Untertunnelung Weilheims erzwungen wird? Beides gibt es nicht und die Fahrzeuge, die Weilheim passieren, sind eh schon lange viel zu viele. Wie das logisch verstanden werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis.
Deutschland ist ein eher kleines Land. Es kann und wird nicht alleine die Welt retten, obwohl es scheint dass manche Politiker sich das vorgenommen haben. Wenn auf eine Vorschrift oder ein Gesetz das Etikett „Klimaschutz“ geklebt wird, soll das als diesbezügliches Allheilmittel fungieren und darf „irgendwie durchgedrückt“ werden? Wer fragt mich denn, ob ich damit einverstanden bin, dass – wie bei Abwrackprämien – mein Steuergeld für „Kaufanreize“ zur Beschaffung von E-Autos verwendet werden darf? Niemand! Zudem finde ich es diskriminierend, dass E-Autos oft auf Parkplätzen zwei Stunden kostenfrei mit Parkscheibe abgestellt werden dürfen.
Nun ein ganz anderes Thema: Leihmutterschaft. Diese ist völlig zu Recht in Deutschland verboten. Ein Kind ist keine Ware und eine unerfüllte Sehnsucht / ein unerfüllter Wunsch berechtigt nicht dazu, die Würde des Menschen, die laut deutschem Grundgesetz unantastbar ist, mit Füßen zu treten. Herr Spahn hatte allerdings bereits bei seinem Einsatz für die Masernimpfung aller Kinder den Passus zum „Recht auf körperliche Unversehrtheit“ im Grundgesetz „übersehen“, wie es scheint.
Im Radio BR2 wurde von einer Deutschen, in Amerika verheiratet, dreifache Mutter und dreifache Leihmutter, das Austragen eines Kindes von einer „fremden“ Frau verteidigt. In Amerika würden Frauen penibel ausgewählt bevor sie dafür zugelassen würden. Schockierend: Sie sprach von der „Produktion von Embryonen“. Ein Embryo als Fabrikprodukt? Bei einer Leihmutter in der Ukraine stellte sich heraus, dass das in ihr heranwachsende Kind ein Mädchen war. Das wollten die „werdenden Eltern“ nicht. Die Frau wurde gewaltsam in eine Klinik gebracht, wo das Kind mit einer Abtreibungsspritze getötet wurde.
Es gibt so Vieles, was nicht sein kann und nicht sein darf! Die Frage, die ich mir stets aufs Neue stelle: Wie kann ich leben, dass ich mir selbst im Spiegel in die Augen schauen kann? „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …“ sagte Jesus von Nazareth und wir sind alle dazu aufgerufen, offen und ehrlich miteinander umzugehen und uns gegenseitig mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln.
Irmgard Deml, Weilheim




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