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Okt 31 2012

Was passiert eigentlich mit Goldzähnen im Krematorium?

Der letzte WilleIm öffentlichen Fokus stand zuletzt, in Beiträgen im Fernsehen (z.B. BR-Magazin »Quer«) und Zeitungen, das Thema »Goldzähne im Krematorium«. Handelt es sich hierbei um schwarze Schafe im Bestattungswesen oder vielmehr um Unwissenheit der Betroffenen selbst? Tatsächlich ist dies wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs, an »Vermutungen und Irrglauben« in unserer Bestattungskultur.

Der Tod und alles damit Verbundene ist bei vielen Menschen in Deutschland immer noch ein Tabu-Thema! Der seit einigen Jahren vollzogene Wandel in der Bestattungsbranche und der damit verbundenen neuen Bestattungskultur in Deutschland hat jedoch bei vielen, meist älteren Menschen, zunehmend viele offene Fragen aufgeworfen.

  • Was passiert mit meinen Goldzähnen im Krematorium?
  • Was ist zu tun bei Auslandstodesfällen?
  • Was ist im Sterbefall als erstes zu tun?
  • Was passiert mit meiner Sterbegeldversicherung im Pflegefall?
  • Was ist heutzutage bei einer Trauerfeier alles möglich?
  • Welche Bestattungsarten gibt es inzwischen?
  • Wo gibt es bei uns in Bayern sog. »Baumbestattungen«?
  • Welche Trauerrituale gibt es und sind bei uns erlaubt?
  • Wer muss gesetzlich für die Bestattungskosten eines Verwandten aufkommen?

KrematoriumViele generelle Fragen rund um das Bestattungswesen, aber auch viele veraltete Denkmuster und Vorurteile sind hier festzustellen. Darum ist es umso wichtiger, sich an ein Bestattungsinstitut seines Vertrauen zu wenden, um Licht ins Dunkle zu bekommen. Insbesondere das wichtige Thema »Bestattungsvorsorge«, nachdem es ja seit vielen Jahren kein gesetzliches Sterbegeld mehr gibt, geht uns alle an!

Wer soll später einmal alles regeln, wenn nicht der Einzelne dies selbst in die Hand nimmt?

Regeln Sie daher selbst Ihre persönlichen Wünsche klar und eindeutig und sorgen dafür, dass alle festgelegten Einzelheiten auch in Ihrem Sinne ausgeführt werden. Vorsorge heißt, selbst bestimmen, Notwendiges regeln, eigene Wünsche sichern, keinen Einfluss Dritter zulassen, Verantwortung in eigener Sache und vor allem Entlastung der Angehörigen sowie finanzielle Absicherung.

Es gibt immer mehr individuelle Wünsche im Bestattungswesen, aber auch neue Probleme und zugleich Herausforderungen wie z. B. „die würdevolle Bestattung von sehr übergewichtigen Menschen“, oder fragwürdige Trends wie z. B. „die Online-Übertragung von Trauerfeiern“. So oder so bleibt festzuhalten „dass auch der letzte Weg zum Leben gehört“.

Ingrid Booch

 

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