Lauterbach, Drosten, Wieler und Co. – Glaubwürdig? Fragen zu deren früheren und jetzigen Tätigkeiten

Die widersprüchlichen Aussagen mancher Politiker und »Experten« veranlassen mich als Corona-Geimpfter (einfach!), der nicht alles wissen und glauben kann, was in verschiedenen seriösen Medien zu entnehmen ist, zu folgenden Fragen:

Foto: Bernhard Maier
Bernhard Maier, Peißenberg
  1. Wenn von Experten gesagt wird, die Corona-Impfstoff-Forschung begann schon vor 20 Jahren und ist sicher, wieso war dann im Jahr 2020 von maximal zwei Impfungen die Rede und jetzt schon von der vierten und von weiteren Impfungen dazu?
  2. Welche Kompetenz hat unser Bundesgesundheitsminister als Epidemiologe, falls er zweifelhafte Gutachten erstellt haben soll, und ist seine Doktorarbeit offiziell anerkannt? Hat Herr Lauterbach immer noch Beziehungen zur Pharmaindustrie?
  3. Sind die Aussagen des RKI-Vorsitzenden Wieler von internationalen Gesundheitsorganisationen abhängig und gibt es Widersprüche zu seinen bisherigen Impfempfehlungen?
  4. Gibt es Ungereimtheiten in Bezug auf die Doktorarbeit des Virologen Drosten, Direktor der Charité, und auf die Entwicklung seines PCR-Tests?
  5. Sind in manchen Corona-Impfstoffen Substanzen enthalten, die im menschlichen Körper Schäden verursachen können und was sagt das Paul-Ehrlich-Institut aktuell zu Nebenwirkungen?
  6. Zu Beginn der Pandemie wurde eine Herdenimmunität bei über 80 % Geimpften prognostiziert. Da die unter 12-Jährigen nach Expertenaussagen wenig zur Krankheitsverbreitung beitragen, ist die Quote der komplett Geimpften nicht über 70 %, sondern über 80 %.

Die Antworten von unabhängigen Experten fehlen mir. Gibt es dazu »Akten« im Internet? 

Bernhard Maier, Peißenberg  

P.S. In meinem Impfzertifikat der EU vom 17.6.2021 (Zertifikat-Aussteller RKI) steht, dass es sich beim Impfstoff »COVID-19 Vaccine Janssen« um einen Impfstoff handelt, bei dem nur eine Impfdosis erforderlich ist, oder um eine Impfung für Genesene, die nur eine Impfdosis benötigen. Jetzt soll dies alles offenbar nicht mehr gelten?

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4 Kommentare

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    • Renate Müller, 86956 Schongau am 18. Januar 2022 um 12:26
    • Antworten

    Ja, so ist das bei uns. Was erst vor Monaten gesagt wurde, interessiert heute nicht mehr.
    Ein Beispiel ist auch die Impfpflicht. Erst wurde von Politikern aller Parteien eine Impfpflicht komplett ausgeschlossen, ja sogar als Verschwörungstheorie bezeichnet, jetzt soll sie kommen.
    Ein weiteres Beispiel ist die Geltungsdauer des Genesenenstatus. Bisher waren das 6 Monate ab dem positiven PCR-Test. Am 24. September 2021 bestätigt Herr Lauterbach auf Nachfrage bei Bild-TV, dass inzwischen bekannt sei, dass ein Genesener länger als 6 Monate und Herr Streeck fügt hinzu, vielleicht sogar besser als durch eine Impfung vor einer Infektion geschützt sei. Hier zu hören ab Minute 6:42: https://youtu.be/EIBl7F4WEB8?t=402
    Seit 15. Januar 2022 gilt ein Genesenennachweis nun aber nicht länger, sondern kürzer – nämlich nur noch 90 Tage. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Genesenennachweis.html

    • Dirk Kutsche, 86971 Peiting am 26. Januar 2022 um 15:22
    • Antworten

    Ich frage mich manchmal wirklich, welchen Erfahrungshorizont ich bei solchen Fragestellungen annehmen muss: „Wenn von Experten gesagt wird, die Corona-Impfstoff-Forschung begann schon vor 20 Jahren und ist sicher, wieso war dann im Jahr 2020 von maximal zwei Impfungen die Rede und jetzt schon von der vierten und von weiteren Impfungen dazu?“
    Schon Mal darüber nachgedacht, dass es einen nachvollziehbaren Unterschied zwischen Grundlagenforschung und den aktuellen Anpassungen an die Mutationen des ursprünglichen Virus geben kann?
    Mimimi, in 2020 nur zwei, jetzt drei, wie viel denn noch? Schon Mal darüber nachgedacht, dass die „Experten“ eben nicht in die Glaskugel schauen können und exakt voraussagen können, wie sich die Mutationen entwickeln?
    Ich finde, diese Fragen kann mensch mit normalem Menschenverstand beantworten. Einmal jedenfalls. Aber nicht jede Woche.
    LG, Dirk

    • Maria Dobler, 82362 Weilheim am 30. Januar 2022 um 05:40
    • Antworten

    Hallo Dirk,
    Sie fragen sich …“ welchen Erfahrungshorizont ich bei solchen Fragestellungen annehmen muss“…
    Nun, das ist schnell beantwortet: Gehen Sie von Ihrem eigenen Erfahrungshorizont aus !
    Sie führen aus, daß Experten die Entwicklung nicht exakt voraussagen können, da sie nicht in die Glaskugel schauen können….und ein normaler Menschenverstand reiche aus….
    Wunderbar, Dirk, ich bin ganz bei Ihnen !
    Sage ich doch seit Monaten, man solle den sogennanten „Experten“ endlich die Mikrofone wegnehmen.
    Und wenn man also für eine exakte Vorhersage eine Glaskugel benötigt…braucht man auch keine herumrätselnden „Experten“. Wirklich völlig d’accord mit Ihrer Einschätzung. Als einen von unzähligen Belegen bezgl. mangelndes Fachwissen und dem damit einhergehenden fehlenden Experten-Status lieferten die „Experten“ z.B. auch mit Ihrer Einschätzung, ganz zu Beginn der Krise „daß Maske tragen wirklich absolut gar nichts bewirken kann, ja sogar kontraproduktiv sein könne“.
    Und da damals, Dirk, der normale Menschenverstand sagte:“was reden die da für einen Nonsens“, hätte man als Bürger gleich reagieren und sagen müssen: „ok, das wars, gebt mal schnell die Mikrofone wieder her“. Mag sein, daß Corona dann (wie damals die Spanische Grippe, mit Maske tragen und Chinin) nach der zweiten Welle von selbst in sich zusammengebrochen wäre.
    Wir aufgeklärten Hightech-Nationen haben es immerhin schon zur 4. Welle gebracht und vielleicht geht da auch noch mehr. Wenn wir Kinderlein weiterhin schön brav sind und innerhalb Europas schön abwechselnd „auf-und zu machen“, werden wir die Welle schon weiterschaukeln. Insbesondere, wenn wir uns an Medizin-Nobelpreis-verdächtige Anordnungen halten wie: nach 22 Uhr nicht mehr ins menschenleere Freie gehen (und wenn, dann nur mit dem Hund), ungetesten über den Luftweg einreisen, da die (Straßen-)Grenzen gesschlossen sind, Kleidung und Schuhe beim Diskounter einkaufen statt vor dem geschlossenen Fachgeschäft zu stehen, beim Sylvesterfeiern die aufgehobene Sperrstunde nutzen und in der vollen Gaststätte feiern statt auf dem Dorfplatz im Freien, nicht in geschlossene deutsche Hotels reisen sondern in offene Hotels auf Mallorca (da ist die Inzidenz dann auch höher), Mittagessen im Kollegenkreis in der Betriebskantine einnehmen anstatt sich „to go“ verpflegen…… Wir schaffen das….da bin ich mir ziemlich sicher !
    Wir schaffen es übrigens bestimmt auch, das uns das Virus viele viele Jahre lang begleiten wird und nie wieder verschwindet.
    Bei unseren rückständigen Vorfahren ist die Spanische Grippe von selbst derart verschwunden, daß der US-Militärarzt 10 Jahre in jahrzehntealten Leichen nach rekonstruierbaren Virusfetzen suchen mußte um es uns wieder zu bringen.
    Aber, verehrter Dirk, ich denke jetzt haben wir alle recht egoistisch nur unsere Kommentar abgegeben, ohne Bernhard Maier seine berechtigten und durchdachten Fragen zu beantworten.
    zu 1) wenn man Ihnen zu Beginn schon gesagt hätte das z.B. Quartals-Impfungen über Jahre geplant seien, hätten Sie dann die erste Impfung genommen?….sehen Sie! Seien wir froh, daß wir so erfahrene BerufsPolitiker haben.
    zu 2) wird von einem „investigativen Netzwerk“ vielleicht aus seinem „Memoiren-Buch“ ermittelt werden
    zu 3:) Nein, er ist unabhängig. Die WHO hält eine Impfquote in den einzelnen Ländern von 70% für ausreichend um die Pandemie zu beenden. Dazu steht er und eigentlich alle mit Mikrofonzugang im Widerspruch. Möglich, daß wir es diesbezüglich sogar noch auf Forderungen bis zu 120% bringen werden.
    zu 4) siehe 2.)
    zu 5) ist wohl z.Zt unklar, weil es diesen eigentlich vorgeschriebenen Beipackzettel in seiner traditionellen Form wohl nicht gibt. Mag daran liegen, daß es nur Pharmazeutica mit Notzulassung sind die auf Herstellerangaben und nicht Überprüfungen von Zulassungsbehörden basieren. Sollten Sie jetzt noch nicht beruhigt sein, denken Sie bitte daran, daß sich der Bürger in D auch in dieser Beziehung auf die staatliche Fürsorge verlassen kann (denken Sie nur an Contergan). Warten wir einfach den Ausgang der Experimente ab. Möglicherweise urteilen nachfolgende Generationen anders darüber (war ja schon mal so) .
    zu 6) da haben Sie völlig Recht, die ältesten Jahrgänge sind ja auch schon zu sogar weit über 80% komplett geimpft (Zahlen kann man ja ofiiziell nachlesen)(ist ja zB auch für unsere Abgeordneten schön, daß man sich über die tatsächlichen Fakten in offiziellen Statistiken sehr gut informieren kann, wenn man das möchte). Und über Prognosen und Experten hatten wir ja schon referiert. Die hatten ja auch extra nochmal die Immunitätsquote durch Verringerung der GenesenenQuote per Dekret (3Mon statt 6 Mon)(da sind wir auch völlig unabhängig in der,macht sonst Niemand). Sie haben aber übersehen, das die WHO lediglich 70% Impfquote pro Land für notwendig hält und das wir sogar noch einen höheren „Immunitätswert“ haben, da unzählige ungeimpfte genesene Menschen bei der Impfquote nicht erfasst sind, wohl aber die Immunitätsquote erhöhen und die zählt. Das ist dann in jedem Falle schon diese Herdenimmunität (egal welche dieser Werte man nimmt). Soll ja Leute geben, die uns da mit einer Herde von Schafen vergleichen.
    Hoffe ich konnte Anregungen geben
    Ihnen weiterhin gutes Gelingen

    • Dirk Kutsche, 86971 Peiting am 1. Februar 2022 um 12:53
    • Antworten

    Hallo,
    ich hab Dir nicht erlaubt, mich zu siezen.
    Und bitte auch „ich schnitze mir ein „Argument“ aus dem Zusammenhang und liefer dann einen Aufsatz drumrum“ weglassen.
    Ich kenne niemanden, der am Anfang der Pandemie behauptet hat, dass Masketragen nicht helfen würde. Das ist ja eher bei den Leerdenkerinnen verortet. Der schönste Nebeneffekt von ab und zu mal für ein paar Minuten Maske tragen (außer außer) sind die bisher fehlenden Grippeausbrüche.
    Ich hab einfach das dauernde Gejammer satt. Alle wollen einem nur was böses, mensch, selbst die Chemtrails wurden für eine Zeit lang von der Regierung unterdrückt. Wie herrlich, werden wir noch an unseren streifenfreien Himmel zurück denken. Deshalb habe ich das restliche „Eigenexpertinnenwissen“ nicht mehr gelesen.

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