Category: Sigis Tagebuch

Aus meinem Tagebuch 11/2017

Der Wahlkampf ist Gottseidank vorbei. Worthülsen und Leerformeln sind alle abgearbeitet. Der universal bekannte Spruch der Kanzlerin „Wir schaffen das“ ist inzwischen mega-out bzw. wird nur noch ironisch verwendet. Etwa so: „Ja, du Honk, wir schaffen das, Alter.“ Wie man sieht, habe ich mich wieder mit der Sprache unserer Jugend beschäftigt. Das hat mich richtig …

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Aus meinem Tagebuch 10/2017

Der Wahlkampf ist Gottseidank vorbei. Die Worthülsen und Leerformeln sind alle abgearbeitet. Wir bleiben trotz Dieselskandal das Raserland Nummer eins, das es sich leistet, ohne Tempolimit auf Autobahnen die »freie Fahrt« bis zum An- und Aufschlag zu garantieren. Das bringt natürlich auch Touristen in unser Land, die hier alles mal auf der Straße ausprobieren wollen …

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Aus meinem Tagebuch 09/2017

Was treibt uns dazu, rund um die Uhr erreichbar zu sein? Mit Interesse habe ich eine Sendung im Fernsehen angeschaut, die alles andere als eine Anregung war, die Digitalisierung immer noch weiter voranzutreiben. Da hieß es in der Anmoderation: „Nach Mitternacht noch schnell die Mails checken, das Smart­phone liegt neben dem Bett. Wer hat was …

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Aus meinem Tagebuch 08/2017

Sprache ist einfach super. Wenn ein Kind im Netto oder Aldi sagt „Kann ich Schokolade?“, ist das nicht so super, aber völlig klar. Erwachsene sagen doch auch „Ich habe Rücken“, „Ich habe fertig“, „Wir sind Papst“ – und schon bin ich bei der Politik: „Yes, we can!“ „We can?“ Da weiß ich wenig bis gar …

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Aus meinem Tagebuch 07/2017

Senioren, die immer ein Handy dabei haben, erhöhen ihre Sicherheit, habe ich neulich in einem Vortrag erfahren. Wenn sie motorisiert oder zu Fuß unterwegs sind, können sie dann leichter einen Notruf absetzen und Hilfe holen, falls was passiert. Wer kein Handy hat, ist also ziemlich arm dran. Ich genieße aber diese Armut jeden Tag. Vor …

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Aus meinem Tagebuch 06/2017

Neulich habe ich mir etwas über den digitalen Wahnsinn notiert. Die ausgewählten Szenen und Metaphern sind, wie ich finde, gar nicht so abwegig. Da stehen die Leute vor Handygeschäften Schlange, wenn neue Smartphones auf den Markt kommen und begeben sich in eine Art freiwillige Knechtschaft. Sie geben viel Geld aus, um ihre eigene »Stasi-Leitstelle« mit …

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Aus meinem Tagebuch 05/2017

Irgendwo hab ich mal gelesen: „Es sind auch die schlechten Eigenschaften des Menschen, die ihn und seine Mitgeschöpfe voranbringen.“ Das mag ja manchmal stimmen. Der fünfte bayerische Blitzmarathon am 19. April und die dabei ermittelten schlechten Eigenschaften von angeblich 9000 auto- und motorradfahrenden Temposündern haben mich nicht vorangebracht. Ich war nicht am Steuer, konnte mich …

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