Aus meinem Tagebuch 04/2019

Greta Thunberg, die 16-jährige schwedische Ikone des Klimaschutzes, hat es ganz schön erwischt. Und die Ursache war – wie neuerdings so oft – ein nicht durchdachter Facebook-Eintrag. Sie hat dort die Nutzung der Atomkraft als Teil der Lösung für die künftige Versorgung mit CO2-freier Energie wieder ins Spiel gebracht, aber schon bald danach ihre Aussage aufgrund heftigster Proteste relativiert. In vielen Leitmedien war die Freude groß, dass ausgerechnet diese auch von den Grünen so hoch gelobte und erfolgreiche Aktivistin mithilft, die Renaissance der Atomkraft-Nutzung einzuläuten. Und die Atomkraft-Befürworter in den Leitmedien wurden wieder hellwach und kommentierten hämisch, dass sogar ein „Teenager“ wie Greta begriffen hat, was die „vereinigten grünen Illusionisten“ nicht begreifen wollen: Ohne „Kernenergie“ geht’s nicht! – und ich füge dazu, ohne den Irrsinn des über 1 Million Jahre strahlenden Atommülls wohl auch nicht.

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