Tag: Banken

Ein Prozentpunkt bringt 416 Millionen

Monika Herz

Wucher mit Zins – das Krebsgeschwür des globalen Geldsystems Das ist so eine Sache mit dem Zins – und bei Dispokrediten ist es noch einmal eine ganz speziell gemeine Sache! Wenn wir das Rechenbeispiel aus der Überschrift heranziehen, so ergibt sich daraus folgerichtig: 1 % Überziehungszins ergibt 416 Millionen Gewinn für die Bank. 10 % …

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Der Gipfel der Perversion: Börsenwetten mit Nahrungsmitteln

Nahrungsmittel Börsenwetten Titel OHA

Die Manipulation der Lebensmittelpreise Viele gutgläubige Menschen träumen heute noch davon, dass wir »die soziale Marktwirtschaft« haben. Kein Wunder: die derzeitige Regierungskoalition vergisst ja nicht, ständig darauf hinzuweisen, dass dies so ist. Inzwischen regiert uns aber der Finanzkapitalismus – mit der »Weltbank« Goldman Sachs an der Spitze. Die Auswüchse an den Rohstoffbörsen sind u. a. …

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Wachstum!!! – Wachstum über alles?

Herwarth Stadler

Ein Fetisch ideologischer neoliberaler Wirtschaftspolitik Wachstum ist seit Jahrzehnten zum ideologischen Fetisch nicht nur der neoliberalen Wirtschaftspolitik geworden. Man will einerseits nicht wahr haben, dass eine vom Zins und Zinseszins getriebene Geldpolitik nur funktioniert, wenn Inflation und Wirtschaftswachstum sie begleiten; andererseits wollen ihre Vertreter nicht einsehen, dass auf unserer endlichen Erde ein unendliches Wachstum unmöglich …

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Aus meinem Tagebuch 09/2012

Island hat uns allen gezeigt, wie die seit Jahren andauernde Finanzkrise überwunden werden kann. Und das geht nicht, indem man genau die Spekulanten in den Banken und anderswo als systemisch bezeichnet, gegen die man nichts unternehmen darf. Mutlos und unterwürfig hat sich in Deutschland die große Mehrheit der demokratisch gewählten Vertreter zur Bankenrettung und damit …

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»ISLAND«

Das Krisenmärchen beginnt so: »Die Regierung lässt mehrere Banken pleite gehen, die Finanzwirtschaft bricht aber deshalb nicht zusammen, denn der Staat übernimmt die von Spekulanten zu Spielcasinos gemachten Finanzhäuser und macht daraus wieder solide Banken, die als Dienstleister der heimischen Wirtschaft dienen. Grundlage für das Vorgehen der Regierung waren zwei Volksabstimmungen, in denen beispielsweise auch …

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Rettungsschirm oder Hängematte für Zocker?

An den Finanzmärkten tobt der Krieg der Zocker. Damit die Banken weiterzocken können, greift die Europäische Zentralbank zu drastischen Mitteln. Sie kauft jede Menge maroder Staatsanleihen auf. Das nützt vor allem den französischen Banken, die so ihre Bilanzen vom Schrott säubern können. Die Hilflosigkeit in der Politik geht weiter! Nachdem Kanzlerin Merkel schon Pech gehabt …

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Rettungsschirme für Großbanken

Rettungsschirm Cartoon

Das Rezept für weitere Katastrophen Zwei Jahre nach Einrichtung des US-Bankenrettungsfonds TARP warnt Neil Barofsky, der Wächter über das staatliche Rettungsprogramm, vor einer neuen Finanzkrise. In seinem jüngsten Quartalsbericht geißelt er das von US-Finanzminister Henry Paulson ausgerufene Prinzip »too big to fail« – zu groß, als dass der Staat ihr Scheitern zulassen würde – als …

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